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  <title>Essenzen zu Bazon Brock</title>
  <subtitle>Zitate aus der Arbeitsbiographie von Bazon Brock angelegt von seinen Lesern</subtitle>
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    <name>Bazon Brock</name>
    <email>bazonbrock@bazonbrock.de</email>
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  <updated>2012-05-21T14:33:51+02:00</updated>
  
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    <title>Essenz zu »Kunst und Krieg – der verbotene Ernstfall« angelegt von Petrus Wandrey</title>
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    <updated>2012-04-11T15:43:10+02:00</updated>
    <summary>im Werk »Neue Vorträge zur Medienkultur«</summary>
    <content>Der Demokrat lebt aus der Ohnmachtserfahrung und der Anerkennung der Wirklichkeit als das, worauf wir keinen Einfluß haben, auch wenn wir es noch Gott nennen und durch kultischen Umgang zu beschwören versuchen.</content>
    <author>
      <name>Petrus Wandrey</name>
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    <title>Essenz zu »„Eher ein Mafiastück“« angelegt von Petrus Wandrey</title>
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    <updated>2012-04-11T12:14:43+02:00</updated>
    <summary>im Werk »„Eher ein Mafiastück“«</summary>
    <content>Und das ist eine Einsicht, die man zwar abstrakt in gewisser Weise immer schon hatte, die einem aber doch jetzt als besondere Zumutung erscheint, weil, so etwas Skandalöses wie den Ehrenabschied mit Ehrensold von einem Unehrenmann kann man sich ja gar nicht vorstellen!</content>
    <author>
      <name>Petrus Wandrey</name>
    </author>
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    <title>Essenz zu »„Eher ein Mafiastück“« angelegt von Martin Kohlhaas</title>
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    <updated>2012-03-09T07:52:04+01:00</updated>
    <summary>im Werk »„Eher ein Mafiastück“«</summary>
    <content>Und da eine Krähe einer anderen nicht das Auge aushackt, hat man vorsorglich diesen ganzen Affenzirkus auch so vonstattengehen lassen, wie er jetzt vonstattengeht. Inklusive Ehrensold et cetera.</content>
    <author>
      <name>Martin Kohlhaas</name>
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    <title>Essenz zu »&amp;amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;amp;quot;« angelegt von Andrea Kuehbacher</title>
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    <updated>2012-02-26T13:38:08+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>Das Zunehmen des Nichtwissens infolge von Wissen ist der Fortschritt aller Wissenschaften und Künste. Die Krone der Meisterschaft darf sich aufsetzen, wer wagt, sich auf das Nichtwissen einzulassen, statt sein Wissen zu nutzen, um Macht zu gewinnen.</content>
    <author>
      <name>Andrea Kuehbacher</name>
    </author>
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    <title>Essenz zu »&amp;amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;amp;quot;« angelegt von Andrea Kuehbacher</title>
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    <updated>2012-02-26T13:37:42+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>Haben Sie Angst vor dem Tod?

Nein, denn der Tod ist ja nur etwas für Lebende. Aber unter den Lebenden richtet er bekanntlich einen ungeheuerlichen Schaden an. Und als Humanist kritisiere ich diese harte Wahrheit des Todes unter den Lebenden.</content>
    <author>
      <name>Andrea Kuehbacher</name>
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    <title>Essenz zu »&amp;amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;amp;quot;« angelegt von Petrus Wandrey</title>
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    <updated>2012-02-25T16:39:15+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>Das Zunehmen des Nichtwissens infolge von Wissen ist der Fortschritt aller Wissenschaften und Künste. Die Krone der Meisterschaft darf sich aufsetzen, wer wagt, sich auf das Nichtwissen einzulassen, statt sein Wissen zu nutzen, um Macht zu gewinnen.</content>
    <author>
      <name>Petrus Wandrey</name>
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    <title>Essenz zu »Kein Halten mehr? Anfang des Endes« angelegt von Martin Kohlhaas</title>
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    <updated>2012-03-01T10:52:20+01:00</updated>
    <summary>im Werk »Tumult 37/2011«</summary>
    <content>Eine solche säkular-klösterliche Anlage, wie wir sie hier auf Schloß Neuhardenberg haben, ist dann, mit Sloterdijk zu sprechen, als Übungsanlage auf Zeit tatsächlich so etwas wie ein Versuch, heute eine Conduite-Schule für diejenigen einzurichten, die kraft ihres Denkens gerade nicht allfällige Lösungsvorschläge erarbeiten können, sondern durch das Arbeiten die Probleme in immer tieferem Sinne als prinzipiell unlösbar darstellen und deswegen tatsächlich zum Problem machen. Denn Probleme, die lösbar waren, sind keine. Man brauchte sie ja nur zu lösen. Was sollte es da für einen Sinn haben, sich auf die Problematisierung einzulassen?</content>
    <author>
      <name>Martin Kohlhaas</name>
    </author>
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    <title>Essenz zu »&amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;quot;« angelegt von stefan m. seydel/sms ;-)</title>
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    <updated>2012-02-13T19:52:44+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>Haben Sie Angst vor dem Tod?

Nein, denn der Tod ist ja nur etwas für Lebende. Aber unter den Lebenden richtet er bekanntlich einen ungeheuerlichen Schaden an. Und als Humanist kritisiere ich diese harte Wahrheit des Todes unter den Lebenden.</content>
    <author>
      <name>stefan m. seydel/sms ;-)</name>
    </author>
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    <title>Essenz zu »&amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;quot;« angelegt von stefan m. seydel/sms ;-)</title>
    <id>http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=351</id>
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    <updated>2012-02-13T19:52:22+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>&quot;Das Zunehmen des Nichtwissens infolge von Wissen ist der Fortschritt aller Wissenschaften&quot;</content>
    <author>
      <name>stefan m. seydel/sms ;-)</name>
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    <title>Essenz zu »&amp;quot;Ich bringe Menschen zum Parallelswingen&amp;quot;« angelegt von stefan m. seydel/sms ;-)</title>
    <id>http://www.bazonbrock.de/essenzen/?id=350</id>
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    <updated>2012-02-13T19:51:03+01:00</updated>
    <summary>im Werk »taz. die tageszeitung«</summary>
    <content>Jetzt wird es komplex.

&gt;Das Zunehmen des Nichtwissens infolge von Wissen ist der Fortschritt aller Wissenschaften und Künste. Die Krone der Meisterschaft darf sich aufsetzen, wer wagt, sich auf das Nichtwissen einzulassen, statt sein Wissen zu nutzen, um Macht zu gewinnen.

Und die Gesellschaft kann in diesem Sinne dann vom Künstler die Anerkennung des Nichtwissens erlernen?

Ja, denn das ist das Demokratieprinzip. Wenn Demokratie eine Grundvoraussetzung hat, nämlich die Anerkennung der Gleichheit aller Menschen, dann ist Gleichheit nie die Gleichheit des Vermögens, der Genetik, der Herkunft, des Talents und so weiter, sondern Gleichheit gibt es nur angesichts der ungeheuerlichen Form des Nichtkönnens und des Nichtwissens. In dem Eingeständnis, was wir alle, selbst als Höchstgelehrte, gerade in der Einsicht als Höchstgelehrte, alles nicht können und nicht wissen, sind wir Demokraten. Wir brauchen also bei der Lösung globaler ökologischer und ökonomischer Probleme keine Allmachtsfantasien, sondern eine Sozietät, eine neue Gemeinschaft der Welt, die jenseits von Sprachgemeinschaften, Religionen oder kulturellen Identitäten von denen getragen wird, die wissen, dass sie die unlösbaren Probleme nicht lösen, aber nur gemeinsam mit ihnen umgehen können.</content>
    <author>
      <name>stefan m. seydel/sms ;-)</name>
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